Teig verarbeiten
1. Zutaten vorbereiten
Mach zuerst einen Screenshot deiner Zutatenliste, falls du es noch nicht getan hast. So kannst du genau diesen Teig später wiederholen oder beim nächsten Mal gezielt anpassen.
- Wiege das Wasser ab.
- Nimm davon einen kleinen Schluck ab, gib ihn in ein extra Gefäß und stelle ihn in den Gefrierschrank.
- Wiege alle Teigzutaten ab. Tomatensoße und Mozzarella gehören jetzt noch nicht dazu.
- Stelle die vorbereiteten Zutaten am besten kurz in den Kühlschrank.
- Warte etwa 15 Minuten, damit Wasser und Zutaten gut abkühlen können.
Der Teig soll beim Kneten nicht zu warm werden. Wird er zu warm, kann er instabil werden und die Glutenstruktur leidet.
2. Zutaten mischen
- Gib das kalte Wasser in eine große Schüssel.
- Frische Hefe löst du im kalten Schluck Wasser aus dem Gefrierschrank auf. Trockenhefe kannst du direkt zum Mehl geben.
- Gib das Mehl dazu und mische alles grob, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
- Gib Salz dazu und arbeite es gleichmäßig ein.
- Falls Zucker ausgewählt ist: im Wasser lösen oder beim Mischen mit einarbeiten. Falls Olivenöl ausgewählt ist: erst zum Schluss dazugeben.
Am Ende soll ein zusammenhängender, noch etwas rauer Teig entstehen. Perfekt glatt muss er jetzt noch nicht sein.
3. Teig kneten
- Knete den Teig, bis er glatter, elastischer und deutlich stabiler wird.
- Wenn der Teig sehr klebt, warte kurz und knete dann weiter. Nicht sofort viel Mehl nachkippen.
- Wird der Teig warm oder sehr weich, mach lieber 5–10 Minuten Pause.
- Forme den Teig anschließend zu einer glatten Kugel und lege ihn abgedeckt in eine Schüssel oder Teigbox.
- Lass ihn entsprechend deiner Auswahl gehen: gleicher Tag bei Raumtemperatur, über Nacht oder mehrere Tage im Kühlschrank.
Danach wird der Teig in einzelne Teiglinge geteilt und bekommt noch seine Stückgare.
Pizza backen
1. Teiglinge vorbereiten
- Nimm den Teig aus dem Kühlschrank oder aus dem Raum, in dem er gegangen ist.
- Teile ihn in einzelne Portionen und forme daraus vorsichtig runde Teiglinge.
- Lass die Teiglinge abgedeckt in die Stückgare gehen: nach Kühlschrankgare etwa 1–3 Stunden, nach Raumtemperaturgare etwa 30–60 Minuten.
- Während der Stückgare kannst du langsam den Ofen vorheizen.
- Lass Tomatensoße und Mozzarella währenddessen abtropfen, damit später nicht zu viel Wasser auf die Pizza kommt.
Die Teiglinge sollen entspannen und etwas Temperatur bekommen. Dann lassen sie sich später leichter öffnen und reißen weniger schnell.
2. Ofen vorbereiten
- Pizzaofen: gut vorheizen, bis Stein und Ofen richtig heiß sind.
- Backofen mit Pizzastein oder Pizzastahl: auf höchster Stufe mindestens 45 Minuten vorheizen.
- Backblech: möglichst heiß vorheizen, am besten umgedreht als glatte Backfläche.
- Alles bereitlegen: Soße, Mozzarella, Belag, Mehl oder Semola, Schieber oder Backpapier.
Der Ofen sollte bereit sein, bevor du die erste Pizza formst. Geformter Teig wartet nicht gern.
3. Pizza formen & belegen
- Nimm einen Teigling vorsichtig aus der Box und lege ihn auf eine leicht bemehlte Fläche.
- Drücke den Teig von der Mitte nach außen flach. Den Rand möglichst nicht plattdrücken.
- Ziehe oder dehne die Pizza vorsichtig auf die gewünschte Größe.
- Belege eher sparsam: erst Soße, dann Mozzarella, dann weiterer Belag.
- Zu viel feuchter Belag macht die Pizza schwer und kann den Boden weich machen.
Wenn der Teig sich stark zusammenzieht, lass ihn kurz entspannen und forme dann weiter.
4. Backen & fertigstellen
- Schiebe die Pizza zügig in den heißen Ofen.
- Im Pizzaofen regelmäßig drehen, damit der Rand gleichmäßig Farbe bekommt.
- Im Backofen backen, bis Rand und Boden deutlich Farbe haben und der Käse geschmolzen ist.
- Die Pizza ist fertig, wenn der Boden stabil ist, der Rand aufgegangen ist und nichts mehr roh wirkt.
- Kurz ausdampfen lassen, schneiden und direkt essen.
Bei den ersten Pizzen ruhig beobachten und Zeiten merken. So findest du schnell dein perfektes Setup.